Die Firma Gottschalk unterstützte das Projekt "Storchennest in Prenzlau - Am Strom"
im Jahr 2003 durch die Stellung eines Mitarbeiters mit Hebebühne am Sa, 29. März.
Herr Stefan Holz, vertraut mit Arbeiten in großer Höhe fuhr die Hebebühne.
Mein Nachbar, Herr Gerd Eymann und ich hatten vorher Weidenäste u. -Zweige von Schnittguthaufen
am westlichen Seeufer zugeschnitten und herangeschafft.
Ein Mitarbeiter der Wohnbau GmbH stellte einen Sack Heu für das Innenleben des Nestes
zur Verfügung.
Es dauerte mehrere Stunden bis das gesamte, neue Nestmaterial eingeflochten war.

Denn, die Auto-Hebebühne schaltete sich auf einmal ab  -
Herr Holz kam nicht mehr runter, er stand in luftiger Höhe. - Technik und die Tücken!
Nichts ging mehr - keine Beschreibung half und die Handpumpe für Notfälle
bewegte die Bühne auch nicht mehr.
Doch schnell kam per Funk Hilfe vom "Junior" Ronny Gottschalk, der sofort vor Ort eilte
und die Sicherheit des Mitarbeiters oben im Korb überprüfte.
Gleichzeitig eilte der Koll. Mathias Schirmer, (obwohl zuhause selber eingespannt)
sogleich zum Betrieb und kam mit der zweiten Hebebühne zu Hilfe.
Das Nest war fertig - und -

Alle waren erleichtert und freuten sich auf den Rest des Sonnabends.
Es war 15.30 Uhr und Keiner hatte bisher Mittag essen können.

Es war alles anders gekommen als geplant   und doch  -

am Mo, 01.04.03 stand ein Storch um 7.15 auf dem Nest und begutachtete es.

Das ist der Dank für die Aufwendungen und zugleich die Hoffnung das er und Andere
nicht nur die erforderlichen Nistplätze, sondern auch die "ausreichende Nahrung" finden.

ausreichende Nahrung  - Was spricht dagegen? leider -

der zu niedrig "regulierte" Wasserstand des Uckerssees und seiner Gräben um ihn,
die Waldtümpel  der Heide, welche immer flacher werden
und umliegende Feldsölle, die austrocknen

und somit keine Überwinterungsmöglichkeiten für Frösche
zu wenig Möglichkeiten Straßen zu unterqueren

Warum?
zu wenig Niederschlag
Baumfällungen
Grundwasserabsenkung
Regulierungen
zu wenig Neupflanzungen
keine Schaffung von neuen Feuchtbiotopen
Planungen von Straßen für den Tourismus - ohne Berücksichtigung des Artenschutzes
und darauf das Besucher etwas erleben und sehen wollen