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I.
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Das kriegerische Spiel des Scheibenschießens ist
sehr alt. Die Anforderungen, die der erste Städtebegründer –
Heinrich I. der Vogelsteller – an die nunmehr sesshaften Männer
stellte, waren groß.
Kaiser Heinrich I., der Vogelsteller oder Finkler
war auf den Feldern bei Merseburg (Schlacht von 933).
Er nannte die Bewohner der Burg oder Stadt Burgmänner oder Bürger.
Als Ersatz gab es einige Rechte, auch das
Scheibenschießen, damals mit Armbrust und Bolzen.
Der beste Schütze, der König, erfuhr besondere Ehrungen.
Die Strömungen im Mittelalter, sich zu sondern und
zu befestigen, bildeten dann auch die Schützengilden, eine Vereinigung
derjenigen waffentragenden Bürger der Stadt, die zum Teil noch
besonders zum etwaigen Schutz der Stadt herangezogen wurden, zum Teil
die alten Traditionen kriegerischer Vergangenheit pflegten.
Sicher ist, dass im 13. und 14. Jahrhundert die
Vereinigung der Schützen in Prenzlau bereits bestand.
Nachweisbar allerdings erst seit dem 16. Jahrh.- nach Erfindung des
Schießpulvers.
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1555
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Erste Erwähnung
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1577
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Festsetzung der mit Genehmigung des Landesherrn
publizierten Statuten der Stadt und erneute Erwähnung in diesem
Zusammenhang
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1683
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In den Satzungen, vielmehr in den Akten dazu,
befinden sich zwei Statuten unserer Städte – wohl als Muster.
(Status und Ordnungen der Schützen = Brüderschaft zu Cöllen ann der
Sprew anno 1572 und Schützen = Ordnungen der Neustadt Brandenburgk)
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12.07.1588
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Bildung der Gilde und Aufstellung der Satzungen
(Ziegler)
Es gibt aber keinen Nachweis des Termins.
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09.05.1625
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1618-1648
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Die Gilde fiel ganz auseinander.
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18.06.1683
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Genehmigung von Friedrich Kurfürst von Brandenburg
zur Bildung der neuen Gilde. Sie wird als Stiftungsbrief der neuen Gilde
angesehen.
In der Folgezeit wird die Schützenordnung der Stadt Prenzlau
aufgestellt.
Sie beinhaltete 36 Punkte. |
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II.
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Von 1683 – 1741
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19.07.1688
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Der Kurfürst setzte für den Schützenkönig 50
Reichstaler aus.
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08.06.1698
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Regelung des „Kleinods“ durch eine weitere
Kabinettsordre von Friedrich III. Markgraf zu Brandenburg und Kurfürst
von Prenzlau.
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22.07.1699
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Antrag der franz. Kolonie, der Refügies, auf
Beitritt zur Gilde und Zulassungsordre durch Friedrich III. Markgraf zu
Brandenburg und Kurfürst von Preußen.
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12.08.1699
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Kabinettsordre, daß nicht mehr 50, sondern 80
Reichstaler dem Schützenkönig zu zahlen sind.
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04.10.1700
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Verhandlung im Rathaus über die Schwierigkeiten
bei der Verbindung der deutschen Einwohner mit den franz. Einwanderern.
Die Refügies beanspruchten, „dass sie im Scheiben = Schießen
separirst bleiben und mit den Deutschen nicht zusammentreten wollten“.
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09.12.1700
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Erlass durch Friedrich III. Markgraf zu Brandenburg
und Kurfürst von Preußen, um eine Einigung zu erreichen.
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19.02.1706
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Neue Statuten, die ersten gedruckten.
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09.03.1706
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Genehmigung der neuen Statuten durch den Magistrat.
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12.04.1706
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Genehmigung der neuen Statuten durch Friedrich.
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1704
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Parade der Schützengilde vor dem zur Schwanenjagd
in Prenzlau weilenden König. Die Gilde besaß zu jener Zeit ein eigenes
Schützenhaus, dass sie an einen Wirt vermietete. Der Standort ist heute
nicht mehr mit Sicherheit anzugeben. Es stand wohl aber vor dem
Schwedter Tor „unweit der Scheuen“, also vermutlich zwischen den
damals zum Teil noch vorhandenen Stadtwällen, etwa an der Stelle des späteren
kleineren Exerzierplatzes, dem heutigen Spielplatz.
Es liegt ein Mietvertrag zwischen der Gilde und dem Ratsherrn Francke
aus jener Zeit vor.
Danach war Johann Lewin Helwig 1707 Wirt des Wirtshauses. Es kam zu
keiner weiteren Einigung und ein Vertrag wurde mit dem Christian Franke,
Ratsverwandten und Kaufmann abgeschlossen.
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| Ostern
1707 bis Ostern 1713 |
Das
Schützenhaus wurde Franke von der „Schützen-Compagnie“ überlassen.Der
Vertrag ist von 18.04.1707. Der Zusatz vom 05.07.1710.
Die Lösung des Vertrages 1713 ist unbekannt.
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Etwa bis 1720
bzw. 1725 |
Hielt die Schützen-Compagnie zusammen.
Unter der Regierung Friedrich Wilhelm I. hörte sie gänzlich auf.
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1731
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Bestand sie nicht mehr, denn einige ehemalige
Mitglieder trugen am 24.08.1731 eine Beschwerde vor, weil „das vor dem
Steintor nahe an den Scheunen gelegene sogenannte Schützenhaus aus
besonderen Ursachen wegzuschaffen und an den Meistbietenden zu
verkaufen“ sei.
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26.09.1731
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Zum ersten Verkauftermin erschien kein Bietender.
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26.10.1731
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Zweiter Termin.
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12.12.1731
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Dritter Termin.
Der Bürger Ragotzky kaufte das Haus für 67 Reichstaler auf Abbruch.
Unter den ehemaligen Mitgliedern waren Johann Jordan und Paul Bassenge.
Der Protest hatte keinen Erfolg. Allerdings ist zu ersehen, dass das Schützenhaus
unbewohnt war, also die Schützen-Compagnie bereits aufgelöst war.
Am 28.01.1732 sollte Ragotzky die Summe in „Pistoletten“ ad
depasitum zahlen.
Eine Klage gegen das frühere Mitglied, den Senator und Ziesemeister
Neddermann, auf Herausgabe der Dokumente, Protokolle, Briefschafen und
Inventarstücke wurde ebenfalls angestrengt. |
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25.01.1734
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Der Rat entschied auf Herausgabe. Vermutlich sind
die Unterlagen bei Herrn Bassenge und Nachfolgern verloren gegangen.
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20.05.1735
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Erneuter Protest der letzten Mitglieder (Friedrich
Bretschneider, Joachim Heydemann, Christoff Rode, Jacobi Ebel, Friedrich
Bötz, Marttin Thiele, Joh. Erd. Brieser, Christian Gradhandt, Jacob
Kantzow, Bartholomeus Zirtzow, Paul Bassenge, Johann Jordan, Erdtmann
Kantzow). |
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1751
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Die Gilde war dem Grund nach aufgelöst, denn durch
die Ausführung auf eigene Kosten war eine unnatürliche Lage
entstanden. |
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16.11.1752
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Nachdem der Magistrat nochmals um die Privilegien
der 80 Reichstaler nachsuchte, erfolgte an diesem Datum die Ablehnung
und damit die Ablage ad acta durch den Magistrat.
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16.06.1774
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Neue Statuten wurden entworfen, gedruckt und ein
Platz zum Schießen erbeten. Die Statuten lehnen sich an die von 1706
an. Als Tag des jährlichen Königschießens wird der Donnerstag nach
Pfingsten festgesetzt. Die Ehrung des Königs und Hergabe eines
Geschenkes desselben zum Schmaus usw. bleibt wie im alten Statut.
Der Platz des Königschießens, wie in früherer Zeit, war vor dem
Schwedter Tor - wahrscheinlich der kleine Exerzierplatz, der
„heutige“ Spielplatz, auf dem seit 1714 die Übungen der Garnison
stattfanden. |
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1744
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Erhielt die Gilde den alten „Thiergarten“, des
„heutigen“ Börsenhausgartens als Schießplatz. Das Gesuch wurde vom
König trotz Befürwortung des Magistrats abgelehnt und wieder der alte
Platz vorläufig überwiesen.
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1774
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Wurde der sich wieder konstituierenden Gilde der
Schützenplatz „von der aufgeworfenen Schanze auf dem Füllenbruche
an, in gerader Linie rechter Hand nach dem neuen Lande zu“ angewiesen.
Von Zimmermeister Teichelmann wurde für 10 Taler ein Bretterschießhaus
errichtet und alljährlich von ihm für 3 Taler „extra wieder
errichtet“ (erneuert?).
Beisitzer war der Senator Köhler, Nebenbeisitzer war Senator Bax.
Zu Vorstehern der Gilde wurden die Stadtverordneten Neumann und Bax
sowie der bzw. die Bürger Fischer, Heufelder und Isaac Tancre‘. |
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10.08.1774
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Die Gilde marschierte nach 20 Jahren mit 48 Mann
mit den Deputierten Neumann und Bax und mit zwei „fliehenden“ Fahnen
an der Spitze zum Schützenplatz. |
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01.08.1774
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Auf Antrag der Schützengilde wurde vom Rat
beschlossen, den Schützenkönig von den Wachen und der Pflicht vor
Verfolgung von Deserteuren – die damals als schwere Kommunallast
angesehen wurde – zu entbinden.
Später kam noch die Befreiung von der Servis- und Einquartierungslast
hinzu. |
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Ende 18. Jahrhundert
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Die Blüte der Gilde ging zurück. Der letzte Schützenkönig
war der 1810 noch lebende Stadtverordnete und Kuchenbäckermeister
Pfeiffer.
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1784
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Teichelmann wollte die Erneuerung ablehnen, weil
der Zerfall sehr groß war. Die Gilde zwang ihn aber dazu, weil er sich
1774 dazu verpflichtet habe, andernfalls sollte er das gesamte Material
ausliefern.
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1808
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Die Städteverordnung beschäftigt sich im § 28
mit dem Scheiben- und Königschießen. Demnach hat die Regierung ihren
fast hundertjährigen Widerstand gegen die Bildung von Schützengilden
aufgegeben.
Die Begründung liegt wohl in der Erhöhung der Wehrkraft |
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1811
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Konstituierung der neuen Gilde unter Leitung der Bürger
Hertz, Vater und Sohn, Moll und Posner.
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07.07.1811
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Freihand-Schießen auf dem Fohlenbruch. Es war ein
Prämien-, kein Königschießen. Zur Sammlung der Prämien gab jeder
Teilnehmer 12 g. Groschen
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2./3..08.1812
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Prämienschießen.
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02.04.1813
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Die Stadtverordneten beschlossen einmütig, „dass
die unnütz gewordenen silbernen Schilder bei der ehemaligen Schützen-Gilde
dem Staate zum Opfer gebracht werden sollen; Magistrat wird daher
ersucht, selbige, so wir sie sind, unmittelbar an die Regierung namens
der Stadt einzusenden“.
Die Schilder wurden von dem letzten alten Schützenkönig, dem
Pfefferkuchenbäcker und Eigentümer Pfeiffer, eingeholt. |
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1813
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Frei-Scheiben- und Vogel-Schießen um Prämien.
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1816
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Mit Einwilligung des Magistrats trat eine Schützen-Compagnie
zusammen.
Der Senator Sackt, Chronist, wurde als Assessor zugeordnet.
Fast 60 Mitglieder in kurzer Zeit. |
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1817
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Antrag der Gilde, zu dem beabsichtigten Königschießen
dem König den Servis zu erlassen
und ihn von der Pflicht der Wache und Einquartierungslast zu befreien.
Ablehnung durch den Magistrat. |
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nach 1817
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Regelmäßige Durchführung der Schützenfeste.
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1822
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Auf Antrag des Bürgermeisters Busch wurde
beschlossen, den Schützenkönig wieder während des Jahres seiner Königswürde
von allen bürgerlichen Lasten und der gewöhnlichen Einquartierung zu
befreien.
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1823
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Antrag der Gilde, ihr den (kleinen) Exerzierplatz
vor dem Schwedter Tor als Schießplatz zu überlassen und ihr dort ein
Schützenhaus zu verrichten.
(Gegen Verzinsung des Kapitals durch die Gilde)
Bei der Separation des Fohlenbruches wurden 5 Morgen von der Schlächterkoppel
als Schützenplatz bestimmt.
Diese 5 Morgen sollten der Gilde 10 Jahre vom 1.1.1831 ab zeitpachtweise
gegen eine jährliche Pacht von 1 Taler für jeden Morgen überlassen
bleiben. |
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bis 1831
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Erhielt der Schützenkönig aus der Schützenkasse
20 Reichstaler.
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1831
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Beschluss der städt. Behörden, 30 Reichstaler aus
der Forstkasse noch zusätzlich
zur Schützenkasse für den König zu zahlen |
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13.05.1831
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Generalversammlung. Major der Gilde war Kämmerer
Hertz. Schützenmeister war der Stadtverordnete Freyschmidt.
Neues Statut mit 21 Abschnitten. 111 Mitglieder hatte die Gilde. |
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IV.
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Von 1839
– 1843
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1838
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Bürgermeister Grabow als Assessor, d. h. als ständiger
Abgeordneter des Magistrats, der Gilde beigetreten.
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1839-1840
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Pläne für neuen Schießplatz und neues Schützenhaus.
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08.05.1841
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Generalversammlung entschloss sich, auf den
Vorschlag des Galanteriearbeiters Meißner einzugehen, der versprochen
hatte, in der Schwedter Vorstadt ein neues Schützenhaus zu erbauen und
dieses, sowie die auf seine Kosten anzulegende Schießbahn und den Schützenplatz,
gegen billige Bedingungen der Gilde zu überlassen.
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1841
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Letztes Königsschießen im Fohlenbruch.
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08.08.1841
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Erstes Schießen im neuen Schützenhaus.
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15.10.1841
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Geburtstag des Königs. Einweihung des neuen Schützenhauses
mit Ball und Königsschießen. Die Rede hielt Bürgermeister Grabow.
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28.04.1842
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Neues Statut mit 41 Abschnitten. 158 Mitglieder.
Als erstes Ehrenmitglied wurde der Landrat des Kreises Prenzlau v. Stülpnagel
Dargitz gewählt. |
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20.02.1843
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General-Versammlung. Erstmals des Projekt der
Uniformierung.
Gewählt wurden grüne Röcke mit Epaulettes.
(1896 wurden noch zwei Uniformen der Tambours der Gilde im Schützenhaus
aufbewahrt.)
Kopfbedeckung war eine grüne Schirmmütze mit schwarzem Streifen und
einer kleinen grünen Cocarde.
Hirschfänger wurden als Prämien ausgeschossen, um nach und nach eine
Bewaffnung vorzunehmen. |
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13.05.1843
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Beschluss, dass jedes neu eintretende Mitglied sich
sofort zu uniformieren hat.
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13.-17.07.1843
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Das Provinzial-Königs-Schießen fand in Frankfurt
a. d. Oder statt.
8 Mitglieder der Gilde nahmen teil. Darunter auch Bürgermeister Grabow
und Schützenmeister William – letzterer gewann eine Rittermedaille. |
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1843
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In Folge unvorschriftsmäßigen Ladens eines Stadtböllers.
der die Jahreszahl 1696 trug, zersprang dieser.
Der Maurergeselle Müller wurde verletzt, so dass der Kreischirurg ein
Bein abnehmen musste.
Die Böller, kleine Kanonen, 4 – 5 an der Zahl, gehörten der Stadt
und wurden bei dem Anfang und dem Ende des Schießens verwendet.
Sie wurden auch noch später verwendet. |
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1843
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Schützenkönig war der Konditor Brettschneider.
Er hatte den besten Ehrenschuss für Marie, Prinzessin von Hessen und
bei Rhein, abgegeben. |
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V.
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Von 1844 – 1860
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24.04.1844
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Generalversammlung beschloss, dass bei Abgabe des
besten Schusses für den König die Medaille für ihn und seine Erben
eigentümlich erhielt.
Andere Geschenke sollten ihm nur für die Zeit der Gildenzugehörigkeit
gehörig sein. |
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27.12.1844
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Beschluss, dem sich neu bildenden Prozinzial-Schützen-Verein
der Mark beizutreten.
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1846
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Konditor Schreyer gab den besten Schuss in die Königsscheibe
für die Prinzessin von Preußen, die spätere Kaiserin Augusta.
Auf erstatteten Bericht stiftete die Prinzessin der Gilde einen
silbernen Adler als Ehrenschmuck für den jedesmaligen Schützenkönigs
mittels folgenden Anschreibens:
„Auf Befehl Ihrer Königlichen Hoheit der Frau
Prinzessin von Preußen gebe ich mir die Ehre, dem Wohllöblichen
Vorstande der Schützengilde zu Prenzlau beikommenden Adler ganz
ergebenst zu übersenden.
Berlin, den 8. Januar 1847
Bork, Kgl. Geh. Hofrath
und Hofstaats-Sekretär der Pr. v. P., K. Hoheit“.
Die übersandte, im Silberschatz der Gilde befindliche Adler-Medaille trägt
die Inschrift:
„Prinzessin von Preußen der Schützengilde zu Prenzlau 1846.
W. Schreyer, d. 2. Juni 1846“.
Beschlossen wurde in der Gilde, daß der Orden am grün-weißen Band von
dem jedesmaligen Schützenkönig um den Hals getragen werden sollte.
Die erste Ritterkette trägt eine vergoldete, silberne Medaille mit der
Inschrift: “Den Treuen Schutz und Liebe. Huldigung 1798“.
Der Avers zeigt das Bildnis Friedrich Wilhelm III.
Sie enthält 74 Schaken, die älteste trägt die Inschrift: Jd.
Geletnicki 3.8.1816,
die letzte I.M.P. Liebel 26.5.1896.
Die zweite Ritterkette trägt eine Medaille mit dem Bildnis Friedrich
Wilhelms IV. und die Jahreszahl 1845 auf dem Revers.
Sie enthält 72 Schaken, die älteste trägt die Inschrift: S.G. Busch
3.8.1816,
die letzte Paul Hoffmann 26.5.1896. |
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1848
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Der Schützenmajor Geletnecky legte sein Amt
nieder.
Nachfolger war Hauptmann a.O. von Arnim. |
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1849
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v. Arnim trat ab, weil die Gilde seine Forderungen
nicht erfüllen konnte.
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1851
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Senator Stahlberg, der bis dahin die Gilde
interimistisch geführt hatte, wurde definitiv zum Major der Gilde gewählt.
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1848
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Die Gilde half der herrschenden Klasse bei der
Unterdrückung der breiten Bevölkerungsschichten.
Dafür bekam die Gilde den „Dank des Magistrats schriftlich“. |
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12.07.1848
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Prinz Waldemar von Preußen, als Schützenkönig,
übersandte der Gilde einen Pokal mit Widmung. Schreiben vom 12.7.1845.
Zum Dank wurde der Geburtstag des Prinzen am 2.8. durch Festmarsch und
ein Gewinnschießen mit „obligater Frühstückstafel“ festlich
begangen.
Der Deckel trägt die Inschrift: „Waldemar Prinz von Preußen der Schützengilde
zu Prenzlau 1848 S. Henschel 13.6.1848“.
Der Pokal ist silbern, innen vergoldet. |
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1848
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Zwei frühere Könige – Henschel und Schreyer
bildeten die Königskette und
beschenkten den Königsschmuck mit je einer goldenen Schake, 1½ Ducaten
schwer, rückwirkend bis 1846.
Bis zur Stiftung dieser Ketten bestand seit 1815 die Auszeichnung der Würdenträger
in seidenen Schärpen, für den König die orange, für die beiden
Ritter in grünen bzw. blauen Farben. |
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25.04.1849
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Festlegung, dass der jeweilige Schützenkönig an
die Königskette eine goldene Schake, zum Gewicht von 1 ¼ Ducaten zu
liefern habe.
Um 1896 trug die Kosten für die jährliche Schake die Schützenkasse.
Zur Ergänzung der Königskette in jener Zeit, wo nur erst wenige
goldene Schaken vorhanden waren, diente eine Silberkette, die später
– 1885 – herausgenommen wurde und heute den Zweck hat, dem
verflossenen König als Trostkette zu dienen.
Diese hat 25 Silber-Schaken und trägt eine silberne Medaille mit der
Inschrift:
„Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin Karl von Hessen und bei
Rhein der Schützengilde zu Prenzlau 1850.
Auszeichnung bei dem feierlichen Königsschießen erworben“.
Die Königskette trägt das in Silber getriebene Wappen der Stadt
Prenzlau und eine Silber-Adler-Medaille vergoldet mit der Inschrift:
„Friedrich Karl Prinz von Preußen der Schützengilde zu Prenzlau
1876“.
Die Kette enthält 19 schwere goldene Schaken mit
Inschriften (Namen der jeweiligen Schützenkönige: „W. Schneyer 2.
(oder 9. ) Juni 1846, ............
Stegemann 28.5. 1896“. |
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1849
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Beschuss, dass die Königs- und Ritterketten, die
dem Würdenträger jedesmal verliehen werden, mit den Stadtfarben rot
und weiß im Band, versehen werden.
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23.07.1849
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Der beste Schuss für Prinz Friedrich von Preußen
durch den Schützen Lesser.
Für die Gilde wurde ein Pokal mit Schreiben vom 23.07.1849 überreicht.
Die Medaille erhielt der Schütze.
Der silberne Pokal (ohne Deckel) trägt ein F. mit Krone darüber und
die Widmung: „Der Schützengilde zu Prenzlau 1849“.
Die Medaille ist mit gleicher Widmung versehen. |
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1850
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Schornsteinfegermeister Zeche gab den besten Schuss
für die Prinzessin von Hessen und bei Rhein, die der Gilde dafür eine
silberne Medaille, die sich heute an der Trostkette für den
verglossenen König befindet.
Das Schreiben ist vom 11.6.1850 datiert. |
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07.10.1852
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Erster Schützenmeister war Schmiedemeister
Kussnack, der zweite war Wundarzt Börner. Der bisherige erste Schützenmeister
Juwelier Klebe hatte sein Amt niedergelegt
|
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1853
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Königin
Elisabeth stiftete anlässlich des für sie
- am Tag der Schlacht von Großbeeren – getanen besten Schusses
einen silbernen Pokal mit Schreiben vom 27.6.1853.
Der silberne mit Deckel versehene Becher trägt die Inschrift:
„Elisabeth Königin von Preußen der Schützengilde in Prenzlau 1853.
E. F. Stahlberg 17.5.1853.
Das Ergebnis wurde mit Ausmarsch, Scheibenschießen und Festessen
gefeiert |
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1854
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Der Bankier Weil gab den besten Schuss für die
Prinzessin Friedrich von Preußen ab. Prinz Friedrich dankte mit
Schreiben vom 25.8.1854.
Die betreffende silberne Adler-Medaille trägt die Inschrift:
Louise Prinzessin Friedrich von Preußen geb. Herzogin zu Anhalt der Schützengilde
zu Prenzlau 1854. Erworben durch den Bankier E. Weil vom 6.6.1854. |
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1855
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Bester Schuss für die Fürstin von Liegnitz, die
Gemahlin König Friedrich Wilhelm III.
Sie stiftete eine silberne Medaille mit einem Schreiben vom 28.5.1855.
Das Schützenhaus ging in Besitz des Gastwirts Schröder über.
Vorher war Meißner Gastwirt mit dem jedoch sie wegen seiner
„Widerspenstigkeit“ ein Kontrakt eingegangen wurde. |
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1856
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Beratung beim Magistrat über das Fortbestehen der
Gilde.
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26.04.1856
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Generalversammlung. Neue Bedingungen über das
Fortbestehen wurden angenommen.
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1856
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Der beste Schuss für den Prinzen
Friedrich Wilhelm von Preußen
(Kaiser Friedrich) durch den Major der Gilde, Bäckermeister Stahlberg.
Schreiben vom 28.7.1856
Silberner Adler mit Widmung „Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen der
Schützengilde zu Prenzlau Juli 1856.
Erworben durch Bäckermeister E.F. Stahlberg am 13.Mai 1856.“ |
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1856
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Prinzessin Augusta von Preußen stiftete der Gilde
eine silb. Medaille.
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16.05.1857
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An Stelle des ersten Schützenmeisters
Schmiedemeister Kusenack wurde der Hauptmann a. D. von Arnim gewählt.
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12.12.1860
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Wundarzt Börner wurde an dessen Stelle gewählt,
der zweite Schützenmeister war der Kaufmann Kretschmar.
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VI.
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Von 1861 – 1896
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07.05.1862
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Der Senator, Bäckermeister Stahlberg, legte sein
Amt als Major nieder.
Wundarzt Börner wurde Major.
Hauptmann a.D. von Arnim wurde erster Schützenmeister.
Letzerer wurde am 2.7.1863 durch den Stadtverordneten – Vorsteher
Barbenens ersetzt. |
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1862
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Bester Schuss für Königin Augusta durch Appreteur
Engel.
Schreiben vom 24.7.1862.
Silb. Adler-Medaille mit Inschrift:
Augusta Königin von Preußen, die Schützengilde zu Prenzlau 1862.
Erworben am 10. Juni 1862 durch den Appreteur und Fleischermeister
August Theodor Engel |
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1863
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Bester Schuss für Prinz Friedrich von Preußen
durch Gottschalk.
Schreiben vom 13. Juni 1863
Silb. Adler-Medaille mit Inschrift:
Friedrich Ludwig Prinz von Preußen, der Schützengilde zu Prenzlau
1863. Erworben durch den Bürstenmachermeister E. Gottschalk am 26. Mai
1863. |
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1864
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Bester Schuss für die Kronprinzessin (Kaiserin
Friedrich) durch v. Arnim.
Schreiben vom 13.6.1864. |
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24.05.1868
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Erster Schützenmeister Kaufmann Kretschmar,
zweiter Schützenmeister der Stadtrat Leibnitz.
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20.05.1867
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Wahl des Goldarbeiters Klete zum zweiten Schützenmeister.
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15.05.1868
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Festlegung neuer Regeln.
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1868
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Bester Schuss für den Prinz Georg von Preußen
durch den Konditor-Weidauer.
Die Ehren-Schützen-Königs-Würde nahm er mit Schreiben vom 24. 10.1868
an. |
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1869
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Als Uniform Einführung einer Joppe mit Hut, wie
sie 1896 noch getragen wurde.
Beschluss über den Entwurf neuer Statuten, Annahme durch den Magistrat.
Der Gilde gehörten zwei Ehrenmitglieder an – Stülpnagel – Dargitz
und der Bäckermeister
Stahlberg – eingetreten 1820 – sowie 91 ordentliche Mitglieder, von
denen das älteste Mitglied, Condekteur Busch, 1818 eingetreten, also 51
Jahre Mitglied der Gilde war.
Busch schied 1869 aus.
Bester Schuss für Prinz Friedrich Wilhelm (Kaiser Wilhelm II.) durch
Ruthenberg.
Schreiben vom 28.8.1869 aus dem Kabinett der Eltern. Die beiden
Medaillen tragen die Bildnisse des Kronprinzen und der Kronprinzessin
mit den Inschriften:
Friedrich Wilhelm Kronprinz von Preußen der Schützengilde zu Prenzlau
1869 und Viktoria, Kronprinzessin von Preußen, Pr. Royal v. Gr. Br. u.
Irl. der Schützengilde zu Prenzlau 1869. |
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31.08.1871
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Der Rentier Müller-Linow wurde zum zweiten Schützenmeister
gewählt.
77 Mitglieder. |
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1872
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Rentier Müller zum ersten und der Restaurateur
Stahl zum zweiten Schützenmeister gewählt.
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1873
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Revidierung und Neudruck des Statuts.
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02.05.1874
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Feier des 4. brandenburgischen Provizial-Schützenfestes.
Dieser Vereinigung gehörte die Gilde seit 1872 an.
Der Festplatz war auf dem Exerzierplatz in der Stettiner Vorstadt.
Die Provinzial-Königswürde errang Kaufmann Reichert aus Berlin. I. Und
II. Ritter wurde der Porzellanmaler Müller, Berlin, und der Kaufmann Krügen,
Berlin.
Dankadresse für die Aufnahme in Prenzlau vom Schützenbund der Provinz
Brandenburg. 414 Teilnehmer. |
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1875
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Aufnahme der Bürgermeisters Mertens in die Gilde.
Kaufmann Ferdinand Kanzow wurde 2. Schützenmeister.
Bester Schuss für Kaiser Wilhelm I. durch Fabrikant Kröck.
Schreiben und Medaille vom 16.06.1875. |
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1876
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Bester Schuss für Prinz Friedrich Karl durch
Uhrmacher Ladewig.
Schreiben vom 30.6.1876
Die Adlermedaille befindet sich in der Königskette. |
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1877
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Bester Schuss für Prinz Friedrich Karl durch Mewes.
Schreiben vom 30.6.1877.
Die vergoldete Silberne Adlermedaille trägt die Inschrift: Friedrich
Karl, Prinz von Preußen. Der Schützengilde zu Prenzlau 1877.
Kürschnermeister Pröbster – seit 1860 Mitglied – wurde 2. Schützenmeister. |
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11.08.1877
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Enthüllung des Kriegerdenkmals auf dem Markt.
Parade der Gilde.
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1878
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Fahne der Gilde und Einweihung beim Königsschießen.
Schützenkönig war Fabrikat Kröck. |
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1879
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Neue Statuten
Bester Schuss für Prinz Wilhelm (Kaiser Wilhelm II.) durch Weidauer.
Schreiben vom..............? |
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1880
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Major der Gilde Kreiswundarzt Dr. Börner wurde
Oberstleutnant, später Oberst.
Bester Schuss für die Kaiserin und Königin durch Büchsenmachermeister
Stolle.
Schreiben vom 12.6.1880. |
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02.04.1881
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50-jähriges Dienstjubiläum Dr. Börners unter
Teilnahme der Gilde am Festessen in der Lang’schen Weinhandlung.
Der 1. Schützenmeister Müller wurde zum Oberschützenmeister und der
2. Schützenmeister Pröbster zum Schützenmeister ernannt.
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Seit 1882
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Der Aufmarsch zum Schützenhaus fand wieder statt.
Für die Gilde wurde von dem Kapellmeister Henrich ein Marsch nach dem
Lied „Schön ist die Jugend“ komponiert.
Seit 1841 hatte die Gilde bereits einen eigenen Marsch,
von Stadtmusikus Bertuch, dem derzeitigen ständigen
Kapellmeister der Gilde. |
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18.06.1883
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200-Jahr Feier ihres Bestehens bzw.
Wiedererneuerung.
Stiftung von drei Medaillen.
Festessen mit 158 Schützen und Ehrengäste und Verlesung der
Stiftungsurkunde des Kurprinzen Friedrich vom 18.6.1683. |
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1884
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Bester Schuss für Prinz Heinrich durch Pröbster.
Schreiben vom 21.1.1885
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21.03.1887
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Beteiligung der Gilde am Fackelzug am Vorabend
des 90. Geburtstages Kaiser Wilhelm I.
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20.02.1885
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Oberschützenmeister Müller-Linow verstorben, an
seiner Statt wurde der
Rentier Pröbster zum 1. der Auktions-Commissarius Tabbert zum 2. Schützenmeister
gewählt.
Bester Schuss für Kaiser Wilhelm I. durch Pröbster. Schreiben vom
13.6.1885. |
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07.05.1887
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Rentier Pröbster legte sein Amt nieder und
Kaufmann Dreger wurde 1. Schützenmeister.
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20.01.1888
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Neues Statut. Galt noch 1896.
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15.05.1888
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Der Oberst der Gilde, Börner, verstarb.
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04.12.1890
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Malermeister Lange, zuletzt Hauptmann, seit 1869
Mitglied, wurde in die Kommandostelle berufen und am 31.4.1891 zum Major
befördert.
1896 war er noch Major.
Der 1896 noch amtierende Auktions-Commissarius Tabbert – seit 1869
Mitglied wurde erster und der Kaufmann Paul Hoffmann – seit 1874
Mitglied – zweiter Schützenmeister, weil der erste Schützenmeister
Dreger aus Gesundheitsgründen ausschied. |
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1892
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Bester Schuss für Kaiserin Friedrich durch
Kaufmann Wolter.
Schreiben vom 28.6.1892.
Silberne Medaille mit Bildnis der Kaiserin im Halbprofil mit Inschrift:
Victoria: Imp. x. Reg.
Die Rückseite trägt die Widmung:
Schützengilde in Prenzlau
Es ist die letzte „Gabe“ des Königshauses. |
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1896
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Die Gilde hat 79 wirkliche Mitglieder und 7
Ehrenmitglieder.
Durchführung des Königsschießens am 3. Pfingsttag im Schützenhaus
vor dem Schwedter Tor – seit 1853 im Besitz des Schützenwirtes Maas. |
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1906
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Gründung des Uckermärkischen -Vorpommerschen Schützenbundes.
(Lt. 2. Kreisausstellung „Freizeit, Kunst und Lebensfreude“ 1974). |
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1931
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Herausgabe einer Gründungsmedaille
aus Anlass des 25 jährigen Bestehens
des Uckermärkischen -Vorpommerschen Schützenbundes.
(Lt. 2. Kreisausstellung „Freizeit, Kunst und Lebensfreude“ 1974) |