Steinmarder,
Martes foina, Ordnung Raubtiere(Carnivora).

Körper 40 - 53 cm, Schwanz  23-26cm lang.
Meist mit gelblichem, ungegabelten Kehlfleck.
Fast nur im Wald. Nachttier (ist auch schon tagsüber gesehen worden). 
Klettert ausgezeichnet. Springt wie das Eichhörnchen von Baum zu Baum. 
Seine Verstecke liegen auf Bäumen.
Frisst verschiedene Säuger (verfolgt z.B. Eichhörnchen, Vögel, Kleintiere) 
sowie Beeren und Bucheckern.
Paarung (Ranzzeit) im Juli – August.
Weibchen wirft im April - Mai meist 3 - 5 Junge, welche behaart, aber blind sind.

aus der ADAC-Zeitung 05/00
Zierlicher Räuber, großer Mache
Anfang der Fünfzigerjahre war der Steinmarder bei uns fast ausgerottet.  

Wegen Ihres Fells wurden die schlanken, knapp katzengroßen Raubtiere gnadenlos gejagt. 
Seither ist der Bestand in Deutschland auf rund 200 000 Tiere angewachsen. 
Die frühere Scheu vor Großstädten haben sie längst verloren . 
Parkende Autos wurden einfach in den natürlichen Lebensraum mit einbezogen. 
Das Wissen, dass Motorräume interessante Höhlen darstellen, wird von Generation zu Generation weiter vererbt 
und breitet sich so von Süden immer mehr nach Norden aus. 
Die Muttertiere nehmen die im März geborenen Jungtiere auf ihre Streifzüge mit. 
Steinmarder sind Allesfresser mit ausgeprägtem oralen Erkundungsverhalten: 
Alles, was interessant erscheint, wird ins Maul genommen, um es beurteilen zu können. 
Die Paarungszeit beginnt Ende Juni. Deshalb erreichen die Revierkämpfe im Mai Ihren Höhepunkt.


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