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Nach 59 Jahren kann Prenzlau wieder eigenen
Storchennachwuchs registrieren.
Dank der Initiative von Uwe Mirr, der vor fünf Jahren gegenüber
seinem Grundstück „Am Strom 28“ ein Nest errichten ließ.
Mit Erfolg: Im Jahr 2000 stellte sich der erste langbeinige Gast
ein.
In den Folgejahren blieb „Paulchen“ solo. Erst in diesem Jahr
gesellte sich zu „Paulchen“ eine „Paulina“.
Es sei mächtig geklappert und gepaart worden, erzählt Uwe Mirr,
der übrigens auf seiner Internetseite das Geschehen auf dem Horst
per Kamera festhält.
Am 12. Juni sind sich Uwe Mirr und der Storchenbeauftragte des
Naturschutzbundes, Heino Hauf, sicher,
es wird Nachwuchs gegeben.
„Das wäre ein Riesenerfolg für Prenzlau“, so der Kommentar
damals.
Am 20. Juni wurde aus der Vermutung Gewissheit:
Zwei kleine Störche schauten aus dem weichen Heu und Stroh des
Nestes.
Als „Karl“ und „Klara“ wurden sie getauft.
„Die beiden Kleinen sind inzwischen schön gewachsen und sehen
flauschig aus.
Sie betteln, klappern und versuchen ihr ‚Geschäft‘ am
Nestrand nach draußen zu machen“,
notiert Uwe Mirr in das Tagebuch auf seiner Internetseite.
Inzwischen sind die jungen Vögel durch Heino Hauf beringt worden.
Damit „Karl“ und „Klara“ ihre ersten Flugübungen
erfolgreich absolvieren können, musste der Nest- und Flugbereich
freigemacht werden.
Dabei halfen die Firma Gottschalk, die Wohnbau GmbH, Nachbarn und
Freunde.
Ohne diese Hilfe wäre dies nicht möglich gewesen, lobt Uwe Mirr
und würdigt in diesem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit
den Behörden wie Stadt, Kreis, Landesumweltamt und Wasser- und
Bodenverband. www.prenzlau.org
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