Standort und Hilfe
Der Mast hat eine Länge von 10 m, einen Durchmesser von 50 cm
und ein
Gewicht von 2,5 t. Der 2 m lange Aufsatz hat eine Fläche von 1,3 x 1,3 m.
Meine Camera ist eine Sony Digital 8 DCR TR8100E mit Zoom 125x
und hat 50 m Luftlinie aus meinem Haus zum Nest.
(Leider auch noch gegen die Mittagssonne.)
Es wird die tolle Software SupervisionCam
von Peter Kirst eingesetzt - 40 €.
Im Landkreis Uckermark werden Storchenvorkommen durch
Herrn Heino Hauf (privat) seit ca. 16 Jahren erfasst.
Herr Hauf ist
Prenzlauer und Inhaber eines Bürsten- und Pinselfachgeschäftes. (Stettiner
Str. 29, Tel. 03984 4045)
Herr Hauf besichtigte Anfang März 2 Standorte im Bereich Rohrteich und
einen Am Strom.
Letzteren favorisierte er aus der Sicht seiner Flugbeobachtungen, auch in Bezug
auf die Nähe des Reiterhofes Weigt und der Möglichkeit Spaziergängern gute
Beobachtungen zu gewähren.
Das Landesumweltamt genehmigte den Standort und wünschte bei dem Vorhaben viel Glück, da solche Bauten des Brauchtums nicht immer gleich von den Tieren angenommen werden. Das Stadtplanungsamt wurde informiert und über die Arbeitsgruppe "Naturschutz, Tourismus, Umweltbildung" der lokalen Agenda 21 wurde das Vorhaben aus der Sicht des Artenschutzes und der Tourismusförderung befürwortet.
Alles klar,
aber woher bekommt man nun einen Mast mit
Aufsatz und wer stellt ihn auf?
Zuerst habe ich mit der Firma Prenzlauer Metall- u. Kunststoffbau - Herrn Kurt Schön (Blankenburg, Tel. 039863-225) gesprochen. Dieser sagte spontan Hilfe zu. Schon nach einer Woche lieferte er das Kreuzgestell.
Zum passenden Mast habe habe ich mit dem örtlichen
Stromversorger - e.dis ( Tel. 8719-3244) - Herrn Lindberg
und Herrn Steinborn Verbindung aufgenommen.
Mir wurde ein Betonenergiemast bei der nächsten Überlandkabelverlegung
zugesagt.
Im Gespräch erfuhr ich, das dieser Betrieb schon an vielen Standorten mit
Material und Technik dem Naturschutz geholfen hat.
So unter anderem auch bei der Bereitstellung von Nisthilfen für Eulen in alten
Trafohäusern.
Und es klappte. Ich erhielt Bescheid, das die Firma
Elektro - Henke aus
Hohengüstow (Tel. 039861-412) kurzfristig einen Mast zieht.
Sofort setzte ich mich mit Herrn Manfred Henke in Verbindung und bat Ihn,
diesen Mast nach Prenzlau zu transportieren und die Technik für die Aufstellung
bereitzustellen.
Die Bitte wurde schon 14 Tage später erfüllt.
Sein Angestellter, Herr Hartmut Wolf erschien am Sa, 15.04.00
bohrte das Loch und stellte den Mast.
Dabei halfen Herr Eymann (Anwohner Am Strom) und ich.
Einige Tage vor der Aufstellung musste die 2m lange
Stahlträgeraufsatzbefestigung gegen ein Stahlrohr ausgetauscht werden, da
erstere nicht an den Mast passte.
Die Metallbaufirma - Ulli Schablack
(Fr.-Wienholzstr. 3, Tel. 4882)
setzte das in 3 Tagen in die Tat um.
Durch die Wohnbau GmbH Prenzlau erfolgte der Transport.
Herr Harald Schöttler (Anwohner Am Rohrteich) zimmerte den Holzbelag
für den Aufsatz.
Den Aufsatzanbau und Flechtarbeiten erledigten Herr
Gerd Eymann, Herr Alfred Boll
(Gartenbesitzer in den Anlagen) und ich.
Durch Herrn
Holger Pohl wurde eine Videokamera im Jahr 2000 für die Übertragungen
ins Internet bereitgestellt.
Die Firma Krüger GmbH & Co.
Klempner/Dachdecker KG stellte 02/2001 eine 27 m Hebebühne für Wartungsarbeiten.
Auch durch die Firma
Elektro - Gottschalk (Freyschmidtstr. 1, Tel. 874130)
wurde angeboten, bei kurzfristigem Bedarf eine Hebebühne zu stellen.
Die Tierfreunde Roland
Fuchs und Dietrich Rahn
gewähren spezielle technische Hilfe.
Alle Beteiligten haben kostenlos geholfen.