| 08.06.05 Schwarzer Tag bei den Internetstörchen von Vetschau |
| Mit Entsetzen verfolgten die Storchenfans seit gestern das
Geschehen bei den Internetstörchen. Am Montag lagen zwei Störchenküken reglos im Horst und im Laufe des Tages wurde es immer klarer, dass sie verendet waren. Das verbliebene 3. Küken piepste weiter ganz mobil und nahm auch Futter auf. In der Nacht zum Dienstag verstarb aber schließlich auch dieses Küken. Große Trauer bekunden die vielen Storchenfans aus aller Welt, denen die "Internetstörche" ans Herz gewachsen sind. "Das ist ein rabenschwarzer Tag und ich muss mit mir ringen, Fassung zu bewahren.", so Winfried Böhmer, der NABU-Projektleiter. Als Ursache für das Sterben der Küken wird das Füttern vergifteter Nahrungstiere vermutet. Eine toxikologische Untersuchung soll das klären. Das Wetter war bei weitem nicht so schlecht, dass dies als Ursache in Frage käme. Der Regen war immer nur von kurzer Dauer. Überwiegend herrschte zwar kühles aber trockenes Wetter. Erst wenn durch Dauerregen über 2-3 Tage die Küken verklammen und unterkühlen treten dadurch Verluste ein. Das 4. Ei, welches am 6. Mai gelegt wurde, liegt noch im Horst. Die reguläre Brutzeit von 32 Tagen ist erreicht. Also besteht durchaus die Hoffnung, dass noch ein Küken schlüpft. |